Katja Richter
Katja Richter

Herzlich Willkommen!

 

Ich möchte euch auf diesen Seiten einen kleinen Einblick in meine kreative Arbeit geben. 

Über Anregungen oder Fragen freue ich mich immer. Also schreibt mir gerne jederzeit über die Kontaktseite.

 

Mit herzlichen Grüßen

 

Katja

Von Farbe und Licht geküsst

"Durch die Zeiten" heißt der aktuelle Bilderzyklus, der Hand in Hand mit der Serie "Bilder der Hoffnung - Blumen für die Welt" geht. Wir alle sind erschöpft und oft mutlos angesichts der vielen Krisen und Kriege. Die Zeiten ändern sich und wir fühlen uns hilflos. Auch ich erlebe diese Turbulenzen und möchte mit meinen aktuellen Bildern Hoffnung, Zuversicht und Mut schenken. Nicht aufzugeben und für eine Gesellschaft der Vielfalt, des Miteinanders und des Respekts einzustehen. 

        "Durch die Zeiten - Through the times" 

                      Aquarell 40x50cm

"Der Keim des Lichts" aus dem Zyklus "Bilder der Hoffnung"

September 2025

 

Ihr Lieben,

...Freunde und Freundinnen, Bekannte, Mitleser und Mitleserinnen,

Warum ich keine Soldatenbriefe und Kriegstagebucheinträge mehr vorlesen kann. Was gerade vor sich geht.

Um einen Soldatenbrief vortragen zu können, muss ich zuvor viel Material sichten, auswerten und natürlich lesen. Man darf nicht unterschätzen, was all das mit einem macht. Wie die Stimmen aus den Schützengräben nachhallen. Nachwirken. Zusätzlich zu den vielen Bildern, in denen ich mich immer wieder mit Krieg beschäftige. Seit Beginn des Ukrainekrieges sind über 600 Antikriegsbilder -und Zeichnungen entstanden in einem Zeitraum von 3 Jahren. 

Mit sovielen Kriegsthemen habe ich mich auseinandergesetzt: Das Leid der Zivilbevölkerung, der Mütter und Kinder insbesondere, das Leid der Soldaten in den Schützengräben, Vergewaltigung, Mord und Totschlag, Hunger, Vertreibung, Flucht, Zerstörung, Auswirkungen auf die Natur durch Militarisierung, Wehrpflicht, Sozialabbau usw. Dazu ergänzend unzählige Gedichte und Texte, oft auch zusammen veröffentlicht. Viele meiner Antikriegsgedichte -und Bilder sind auch in Zeitschriften oder Büchern erschienen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Immer mit der Hoffnung verbunden, die Menschen zu erreichen, zum Nachdenken anzuregen und zu bewegen. Einige Bilder konnten sogar ausgestellt werden, darunter auch einige aus meinem "Gaza-Zyklus", was mir besonders am Herzen lag. Nun, ihr Lieben bin ich so unendlich "kriegsmüde". Ich habe mich abgearbeitet an all dem Grauen. Reden auf Kundgebungen gehalten, schon vor drei Jahren Gedichte für den Frieden in Saarbrücken vor dem Staatstheater vor vielen Friedensbewegten vorgetragen. Was ich geben konnte, habe ich versucht zu geben. Ängste vor Krieg, Wehrpflicht und Rechten, wachsen immerzu und hängen wie ein Damoklesschwert über mir. 

Ich brauche Hoffnung. Ich brauche Licht und Liebe. Ein aufrichtiges Miteinander nach all den Kämpfen und Auseinandersetzungen in politischen Organisationen. Ich kann und will all die leidigen Diskussionen nicht mehr führen. Ich glaube, es gibt Nichts, was meine Bilder der letzten Jahre nicht dazu schon gesagt hätten. Ich habe alles, was mich umtrieb gemalt, mein Innerstes nach außen gekehrt, euch mitgenommen auf diese Reise einer Künstlerin durch die Zeit, in der sie leben und mit dem Weltschmerz umgehen muss, ohne daran zu zerbrechen. Ich bin oft verzweifelt, habe mich an die Grenzen getrieben, wenn ich Kriegsvideos gesichtet habe für meine Bilder. Ich habe alles von mir gegeben. Und jetzt? Jetzt steh ich hier ich armer Tor und.....? 

Ich, wir alle haben dieses eine, kurze, winzige Leben. Ich vergesse keinen Tag das Leid derer, die leiden, hungern, sterben. Wo auch immer. Keinen einzigen Tag. 

Und doch: Ich habe die Hoffnung gesehen und Licht gefunden. In mir! Und in der Natur. Wir wurden nicht aus dem Paradies vertrieben! Wir sind immer noch da. Seht euch um, welche Wunder dieser Planet für uns bereithält. Was die Natur immer und immer wieder hervorzubringen vermag. 

Ich habe immer wieder viel einstecken müssen. An Kritik, was vollkommen legitim ist, aber eben auch an Schlägen unter die Gürtellinie. All das, hat mich stärker gemacht, mir einen klaren Blick geschenkt für Menschen und ihre Beweggründe, aber vor allem das, was wirklich wichtig ist. 

Im Mai, als ich die Landschaftsaquarelle malte, spürte ich zum ersten Mal, dass sich eine Transformation anschickte. Dass sich ein Prozess vollzog, der Teil meiner immerwährenden Suche ist. Ich habe einen Weg gefunden, denn ich habe ihn mir selbst ins Dickicht geschlagen, Schritt für Schritt und ich erfahre Neues. Über mich, über die Menschen, über die Welt. 

So lange es Menschen gibt, wird es Krieg geben. Wir selbst sind der Krieg. Jeden Tag. Bewusst oder unbewusst. Aber so lange es Menschen gibt, wird es auch Liebe und Hoffnung geben und es wird ein Licht entzündet in tiefster Finsternis. 

So begebe ich mich nun auf eine neue Reise mit "Bildern der Hoffnung" und freue mich, wenn ihr mich weiterhin auf welche Art auch immer, begleitet. Im Stillen. Im Austausch. In Begegnungen. 

Es ist die Kunst, die mich nährt, wachsen und sehen lässt. Kunst schafft Räume, verbindet und ist die universelle Sprache der Menschheit. Von Beginn an. Wo viele Diskussionen enden, fängt Kunst erst an. Sie eröffnet neue Perspektiven, sensibilisiert, konfrontiert und fordert. 

Der Mensch und die Kunst sind untrennbar miteinander verbunden, verwoben, durch alle Zeitalter und Kriege hindurch. Und sie ist uns Hoffnung, Sehnsucht und Licht. 

Ich wünsche euch in diesen dunklen Tagen lichtvolle Momente. 

 

Danke für all eure Unterstützung.

 

Herzlichst Katja 

 

15. September 2025

     Landschaftsaquarelle Wolferskopf bei Merchingen und Litermont-Sagenweg Beckingen 

                   Ferne Ufer 

"Lasst unsere Kinder wachsen und träumen !"

Ausgabe 5 / '25 eXperimenta:           Mein Beitrag zum Thema "Frieden schaffen",  Perspektiven einer Mutter:

Februar/März 2025: Pünktlich zur Leipziger Buchmesse:  Jetzt überall im Buchhandel erhältlich.  Neben vielen Kollegen und Kolleginnen könnt ihr auch einige Friedensgedichte aus meiner Feder in dieser so wichtigen Anthologie finden. Herausgeber: Michael Landgraf und Rüdiger Heins

Kunst gegen Krieg - Kunst für Frieden

Wir schulden den Kindern nicht weniger als eine friedvolle und gerechtere Welt, in der sie in Würde wachsen und leben können!

(Katja Richter)

Januar 2025:

Und da ist sie auch schon: Die Januar- Jubiläumsausgabe der eXperimenta- Magazin für Literatur, Kunst und Gesellschaft. Diesmal durfte ich einen Essay unter der Überschrift "Ich schrieb es - meine es auch so" , zu meinem Bilderzyklus "Soldaten sind Mörder - wider Heldentum" beisteuern.

Ich freue mich, neben so vielen großartigen Kollegen und Kolleginnen dabei sein zu dürfen und hoffe mein Text kann einen kleinen Beitrag gegen die herrschende Militarisierungslogik in diesem Land leisten.

Kostenloser Download: 

https://experimenta.de/

 

#kunstgegenkrieg

November 2024:

November'24

Bericht in der Saarbrücker Zeitung zur Ausstellungseröffnung 

BECKINGEN ·

 

 

Foto: SZ Norbert Becker

Drei Düppenweiler Künstlerinnen stellen ihre Bilder im Beckinger Rathaus unter dem Titel „Mensch und Menschlichkeit“ aus. Die Arbeiten von Ronja Michely, Katja Richter und Natalie Kolaric sind dort in den nächsten Wochen zu sehen.

 

(Bürgermeister Thomas Collmann (links) und Ortsvorsteher Elmar Seiwert (Zweiter von rechts) mit den drei Künstlerinnen Natalie Kolaric (Zweite von links), Ronja Michely (Mitte) und Katja Richter (rechts) bei der Eröffnung der Ausstellung im Beckinger Rathaus.)

 

Das Gebäude der Beckinger Gemeindeverwaltung ist nicht nur Dienstsitz des Bürgermeisters Thomas Collmann und seiner Mitarbeiter, sondern auch ein Ort der Kultur, wovon dort zahlreiche Bilder zu verschiedenen Themen zeugen. Mit der am Sonntagnachmittag als Kunst im Rathaus unter dem Titel „Düppenweiler Trio – Mensch und Menschlichkeit“ eröffneten Ausstellung der Künstlerinnen Ronja Michely, Katja Richter und Natalie Kolaric wurde den im Gemeindebezirk Düppenweiler wohnhaften Kunstschaffenden Gelegenheit geboten, auch ihre Arbeiten zu präsentieren.

Bürgermeister Collmann, der sich ebenso wie Ortsvorsteher Elmar Seiwert von dem guten Besuch beeindruckt zeigte, betonte in seiner Laudatio: „Liebe Gäste und Kunstliebhaber, ich heiße Sie zur Eröffnung dieser besonderen Vernissage, die uns die Werke von drei talentierten Düppenweiler Künstlerinnen näherbringt, herzlich willkommen. Es ist mir eine große Freude sie heute hier zu begrüßen und gemeinsam mit Ihnen in die faszinierende Welt der Kunst einzutauchen. Kunst hat die wunderbare Gabe, zum Nachdenken anzuregen und uns miteinander zu verbinden.“

Die drei Künstlerinnen, die der Verwaltungschef an diesem Nachmittag vorstellte, bringen nach seinen Worten jeweils ihre eigene Perspektive und ihren eigenen Stil mit. Collmann weiter: „Ich bin sicher, dass ihre Arbeiten Sie inspirieren und begeistern werden.“

Künstlerin Natalie Kolaric hat 1997 ihr Studium mit dem Schwerpunkt Freie Kunst/Malerei an der Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKS) begonnen und 2004 ihre Diplomarbeit abgelegt. Seitdem hat sie unter anderem als Dozentin an der HBKS gearbeitet und an zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen teilgenommen. Katja Richter malt nicht nur Bilder und Gemälde, sondern ist auch im Bereich Literatur mit ihren Geschichten und Gedichten. Collmann: „Einigen hier ist sie vielleicht auch aus dieser Richtung her bereits ein Begriff.“ Dritte im Bunde ist Nachwuchskünstlerin Ronja Michely. Dies ist ihre erste Ausstellung überhaupt. „Aber ich bin mir sicher, es wird definitiv nicht ihre letzte sein und wir werden in Zukunft bestimmt noch mehr von ihr hören“, so der Bürgermeister.

„Es ist etwas ganz besonderes, dass wir hier drei Künstlerinnen nicht nur aus der Gemeinde, sondern auch aus einem Ortsteil begrüßen können“, so Collmann. Mit ihren Arbeiten wollten sie zeigen, wie jede von ihnen die Welt wahrnimmt. Jede der Drei habe dabei einen ganz anderen Blick und andere Herangehensweise an ihre Kunst und jeweils sehr unterschiedliche Stile, „aber gerade das macht das Ganze aus meiner Sicht auch so spannend“, so der Rathauschef. Er bedankte sich bei allen drei Künstlerinnen für ihre Arbeit und ihr Engagement. Ihre Kunst sei ein Spiegel der Gesellschaft. Durch die Augen der Künstlerinnen könne man neue Perspektiven entdecken. Collann: „Ich lade Sie alle ein, sich Zeit zu nehmen, die Werke zu betrachten, mit den Künstlerinnen ins Gespräch zu kommen und sich von der Kreativität und Leidenschaft, die hier versammelt ist, inspirieren zulassen.“

Künstlerin Natalie Kolaric, die seit zweieinhalb Jahren in Düppenweiler wohnt, ging dann kurz auf ihr Schaffen mit den Farben ein. Ausführlicher tat dies Katja Richter, die erklärte: „Mensch und Menschlichkeit lautet die Überschrift, unter der wir uns hier als Künstlerinnen zusammengefunden haben. Zwei Begriffe, die erst einmal selbstverständlich klingen und es doch nicht sind. Wir erleben Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit. In meinen Bildern spiegeln sich Verzweiflung, Ohnmacht, Trauer und Fassungslosigkeit, aber auch Hoffnung. Sie zeugen von meiner täglichen Auseinandersetzung mit dem Weltgeschehen. Ich möchte Menschen bewegen. Kunst schafft Räume, befähigt und inspiriert uns, verbindet Menschen. Kunst und Kultur sind der Kitt unserer Gesellschaft. Mein Dank geht an die Gemeinde Beckingen, die uns diese Ausstellung ermöglicht hat.“ Die Dritte im Bunde, Ronja Michely, verzichtete bei ihrem ersten Auftritt auf eigene Worte und überließ diese den Betrachtern, die sich beim Rundgang von den Bildern überzeugen konnten.

Die Bilder können in den nächsten Wochen während der Dienstzeit in den Fluren des Rathauses besichtigt werden.

 

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/merzig-wadern/

In der Oktoberausgabe der eXperimenta findet ihr neben einem Bild auch zwei meiner Gedichte. 

November 2023: Ich bin Künstlerin des Monats in der eXperimenta. Bitte hier klicken zur epaper-Ausgabe:

"Writers-in-Prison day": In der eXperimenta - Das Magazin für Literatur Kunst und Gesellschaft anlässlich des "Writers-in-Prison"-Tags in Kooperation mit dem PEN-Zentrum Deutschland darf ich als "Künstlerin des Monats" mit meinen Bildern einen Beitrag leisten und ein Zeichen setzen im weltweiten Kampf für die Freiheit des Wortes. Ich danke Rüdiger Heins, Michael Landgraf ,der gesamten Redaktion und meinem Kollegen Juergen Fiege herzlich für diese Kooperation. Ein herzliches Dankeschön auch an Reiner Engelmann , durch den der Kontakt zur eXperimenta überhaupt erst zustande kam.

Besonders bewegt hat mich das Interview mit der Iranerin Shahnaz Morratab, die als Vertreterin im "Komitee gegen Steinigung" aktiv ist. Ich möchte mit dem Vorwort von Michael Landgraf auf diese besondere und wichtige Ausgabe verweisen, die ihr online abrufen oder bestellen könnt.

(Link siehe unten).

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

wer mit Herzblut schreibt, kommt nicht umhin, die Welt kritisch unter die Lupe zu nehmen. „Kritisch“ meint dabei das, was der griechische Begriff „Krisis“ ursprünglich bedeutet, nämlich „untersuchen“. Literatinnen und Literaten untersuchen die sie umgebende Welt, nehmen Schwingungen wahr, machen Ansagen und legen auch Finger in Wunden. In Gesellschaften, in denen die Freiheit des Wortes ein hohes Gut ist, mag dies gelingen. In vielen Ländern jedoch sind Gedanken zwar frei, aber nicht das geschriebene und gesprochene Wort. Unrühmliche Beispiele derzeit sind der Iran, Myanmar und neuerdings auch Mexico. Weil sie nicht anders können als das Wort zu ergreifen, leben daher viele Autorinnen und Autoren in Angst, unter schwierigen Bedingungen, sind in Haft, werden gefoltert, mit dem Tode bedroht oder sind auf der Flucht. Wer es ins Exil geschafft hat, lebt fern der Heimat, für die er oder sie sich einsetzte, und fern der Sprache, in der er oder sie sich am besten auszudrücken vermag.

 

Mit dem Writers-in-Prison-Tag erinnert PEN-Deutschland an Schreibende, die wegen ihrer Worte im Gefängnis sitzen. Jedes PEN-Mitglied unterschreibt die Charta mit der Verpflichtung, sich für die Freiheit des Wortes weltweit einzusetzen. Da mit dieser Freiheit auch das Risiko der Verfolgung verbunden ist, heißt der Schwerpunkt Writers-in-Prison neuerdings Writers-at-risk. Ich danke dem Herausgeberteam herzlich für die Entscheidung, diesem Schwerpunkt Raum zu geben und wünsche den Leserinnen und Lesern eine erkenntnisreiche Lektüre,

 

Michael Landgraf,

Generalsekretär des PEN Deutschland

 

epaper-Ausgabe: Kostenloser Download 

https://experimenta.de/

 

Hochwertige Druckausgaben der eXperimenta für 12,- € zzgl. 3,- € Porto können hier bestellt werden: abo@experimenta.de

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